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Fr├╝hling im Waldkindergarten

 

 Frühling:

Im Frühling gibt es besonders viele Dinge im Wald zu erleben. Zu dieser Zeit wachsen die ersten Blumen, die Sonne erwärmt den Waldboden und es duftet ganz besonders im Wald. Der Tag fängt für den Frühdienst um 7.30 Uhr an, gemeinsam wird zu dieser Jahreszeit noch das Lagerfeuer entzündet, denn es kann noch recht kalt werden. Nachdem alles vorbereitet ist kommen die restlichen Kinder um 8.30 Uhr und somit ist die Gruppe komplett. Der Morgen beginnt erst richtig, wenn der tägliche Morgenkreis mit Spielen und Liedern eröffnet wurde. Bis zum Frühstück haben die Kinder Zeit untereinander in der Gruppe ohne Anleitung der Erzieher zu spielen. Dies ist sehr wichtig für die Entwicklung verschiedener Fähigkeit.  Die Gruppe spielt oft  und gerne in einer Senke in der Nähe von unserem Bauwagen. Die Senke hat für die Kinder die Form eines Bootes. Es ist nicht verwunderlich, dass die Kinder oft Piraten oder Entdecker spielen und an neue Strände rudern.

Beim Frühstück wird besonders darauf geachtet, dass das Essen zusammen angefangen und beendet wird. Die großen Kinder helfen den kleineren Kindern beim auspacken ihres Frühstücks. Jedes Kind bringt sich von zuhause einen feuchten Waschlappen mit und reinigt sich die Hände. Vor dem Essen wird ein Lied gesungen um uns damit einen guten Appetit zu wünschen. Während des Frühstücks am Lagerfeuer lauschen wir der Waldmusik. Da die Vögel sich im Frühling ein Brutplatz suchen und ein Nest bauen, können wir  die vielen arbeitenden Vögel während dem Frühstück gut beobachten.  Nach dem Essen gibt es ein Programm, um das Interesse an der Umgebung und die Neugier zu wecken. Die Waldgruppe geht dann gerne wandern, um zum Beispiel Krokus und Schneeglöckchen zu entdecken. Beinahe jeden Tag ist die Gruppe unterwegs und staunt über das Tempo, in dem die Pflanzen wachsen. Besonders erwartet werden die Brennnessel und der Waldmeister. Mit ihnen können Chips und Bowle gemacht werden. Unter den Steinen und den herum liegenden Baumstämmen gibt es die interessantesten Tiere zu entdecken. Dabei wird der Forschergeist der Kinder geweckt und sie  inspizieren die kleinen Waldbewohner mit Hilfe einer Becherlupe ganz genau.

Viele kleine Pflänzchen strecken jetzt ihre Köpfe aus der Erde. An einem warmen Tag wurde sogar eine kleine Eidechse gefunden und bewundert. Viele Tiere, welche Winterstarre oder Winterschlaf gemacht haben, erwachen und sind wieder unterwegs. Das alles inspiriert die Kinder zu  neuen Spielen. Heute haben die Kinder  Zirkus gespielt, sie machten Purzelbäume auf einer Wiese und verwandelten sich in die verschiedensten Raubtiere.

Spätestens um 12 Uhr befinden sich jedoch alle wieder auf dem Platz vor dem Bauwagen. Denn bevor einige Kinder um 12.30 Uhr abgeholt werden wird der Abschiedskreis begangen. In ihm können sich die Kinder voneinander verabschieden und kundgeben, was ihnen heute gefallen hat. Unser Schlusslied wechselt oft, heute war es ein Osterlied, doch zurzeit dominieren jedoch Frühlingslieder. Letztendlich endet der Kindergarten mit dem Spätdienst. Zu dieser Zeit wird gemeinsam zu Mittag gegessen. Während dem Essen bei strahlendem Sonnenschein entstehen sehr nette Gespräche mit den Kindern. Nach dem Nachtisch ist der Tag im Kindergarten für alle um 13.30 Uhr vorbei.

 

 

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Sommer im Waldkindergarten

Sommer:
 
 
Wie der Frühling hat auch der Sommer seinen besonderen Reiz. Im Sommer ist es wonnig warm und Flora und Fauna lassen es sich gut gehen. Auf langen Wanderungen können wir die Wärme genießen und Tiere bewundern. Gut ausgerüstet mit Becherlupen und Keschern gehen wir oftmals auf die Suche nach Tieren. Am begehrtesten sind die Schmetterlinge, aber die sind auch am schwersten zu fangen. Natürlich lassen wir alle Tiere wieder frei. Was es zu bestaunen gibt: Skorpionsfliegen, die wie ein kleiner Skorpion aussehen, Springspinnen, die weit hüpfen können, und Heuschrecken, die es im Weitsprung gut und gerne mit den Springspinnen aufnehmen können. Wir vermitteln Achtsamkeit gegenüber den Tieren. Früh am Morgen sitzen wir gerne auf den Decken auf der Wiese und stöbern in unseren Bestimmungsbüchern. Da kann man viel lernen. Aber die Waldkindergartenkinder wissen ja auch schon viel. O-Ton eines Kindes: „Wir sind schon zwei Jahre hier im Waldkindergarten- wir kennen uns gut mit Tieren aus!“  Nachdem wir uns alle morgens getroffen und begrüßt haben, dürfen die Kinder frei spielen um sich so in sozialen Fähigkeiten zu üben. Um 9:30 Uhr treffen wir uns dann wieder zum Frühstück. Alle fangen gemeinsam an und hören gemeinsam auf. Wir kommen zur Ruhe und reden miteinander. Mit einem Erzählstein erzählen wir vom Wochenende, was wir erlebt haben und was alles passiert ist. Im Sommer, wenn das Lagerfeuer ausbleibt, haben wir die Zeit, um auf lange Spaziergänge zu gehen. Oft nehmen wir den Bollerwagen mit und frühstücken auf einer Wiese. Mit Decken und Essen und Trinken lassen wir uns die Sonne auf den Bauch scheinen, auf die wir im Winter so lange gewartet haben.
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Herbst im Waldkindergarten

Herbstzeit: Blättermeer und Rauschewald,  so langsam wird es bitterkalt

Im Herbst hat der Wald ein kunterbuntes Farbenmeer zu bieten. Wind fährt durch die Wipfel. Die ersten Tiere beginnen sich auf den Winter vorzubereiten. Wenn die Blätter gefallen sind, gibt das den Kindern die Möglichkeit, Blätterschlachten zu machen oder Blätterhaufen aufzutürmen, in die dann hineingesprungen werden kann. Auch Blätterbetten werden jetzt gebaut. Die Herbstzeit ist die Zeit, in der die Kartoffeln geerntet werden. Immer im September machen wir einen Ausflug zum Bauern Bott nach Martinhagen, wo wir bei der Kartoffelernte helfen dürfen. Das ist ein großes Highlight bei den Kindern. Nach der Ernte beginnt die schöne Kartoffelzeit. Hier bereiten wir einmal in der Woche im Lagerfeuer Folienkartoffeln zu, die von den Kindern mit großer Freude verspeist werden.  Aus den Kartoffeln kann man auch schöne Stempel herstellen, mit denen dann bunte Bilder gestaltet werden können. Blätter können gesammelt werden und damit bunte Bilder gebastelt werden. Der Tagesablauf ist auch im Herbst der Selbe. Im Frühdienst wird ein Morgenkreis gemacht, indem sich alle begrüßen können. Fragen wie: wer fehlt? oder welchen Tag haben wir heute? werden beantwortet. Es wird ein Lied gesungen oder Spiel gespielt, in dessen Anschluss die Kinder frei spielen können. Gegen halb zehn gibt es ein Frühstück, das gemeinsam begonnen und gemeinsam beendet wird. Danach gibt es Programm von den Erzieherinnen, das immer anders ist und flexibel auf die Wünsche der Kinder eingeht. Gegen 12 Uhr gibt es einen Abschlusskreis und gegen 12:30 werden die ersten Kinder abgeholt. Gegen 13:30 ist der Kindergartentag für alle vorbei.

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Winter im Waldkindergarten

Ein Wintertag 

Morgens um 7.30 Uhr beginnt die Frühschicht im Kindergarten. Die ersten Kinder haben heute Morgen im unberührten Schnee spielen können. Sie haben gleich begonnen Schneekugeln zu rollen, oder Schlitten zu fahren. Wenn es schneit, ist immer viel los im Kindergarten, denn im Schnee kann man so vieles machen. Zum Beispiel Schneemänner bauen, oder ganze Burgen, indem man mit Eimern Türme baut. Aber am liebsten fahren die Kinder Schlitten, das ist aufregend, schnell und immer wieder neu.

Um 8.30 Uhr kommen dann die restlichen Kinder. Einige sind von dem Schnee schon so eingenommen, dass sie vergessen ihren Rucksack in den Bauwagen zu bringen. Der Bauwagen dient uns zum Unterschlupf für extrem kaltes Wetter. Wir benutzten ihn aber nur gelegentlich, wenn das Wetter es nicht anders zulässt. Die meiste Zeit sind wir draußen. Sind alle Kinder angekommen, beginnen wir unseren Tag mit einer Morgenrunde. Gemeinsam wird der Tag mit unserem Guten Morgen – Lied oder kleinen Spielen, wie „Was hörst du“ begonnen. Danach können die Kinder spielen.

Heute haben die Kinder im Schnee häufig mit Schlitten, Eimer und Schaufel gespielt. Jedoch spielen die Kinder zumeist mit Stöcken oder anderen Dingen, welche sie im Wald finden. Die Zeit vor dem Frühstück ist als freie Spielzeit geplant, in der die Kinder entscheiden können, was sie spielen möchten. In dieser Zeit spielen und handeln die Kinder ohne Einfluss von Erwachsenen. Wir bleiben dann in dem Waldstück rund um den Bauwagen. Das Frühstück findet zumeist um 9.30 Uhr statt, im Winter im Bauwagen wegen der Kälte, generell brauchen die Kinder so etwa 30-45 Minuten zum Essen, ab und zu lassen sie sich  aber auch gerne etwas mehr Zeit.  Haben alle Kinder ihre Rücksäcke geholt, packen sie ihre feuchten Waschlappen aus, der in einer Plastikdose oder Beutel verpackt ist und waschen sich gemeinsam vor dem Essen die Hände. Das gilt auch für das Mittagessen. Vor dem Frühstück singen die Kinder gemeinsam ein Lied, bevor das Essen beginnt. Von Zeit zu Zeit wird das Lied gewechselt. Freitags wird zum Frühstück normalerweise ein Kartoffelfeuer gemacht, in dem dann Kartoffeln gebraten werden. Die Kinder mögen diese Kartoffeln, denn diese haben durch das Feuer einen besonderen Geschmack. Es kommt schon häufig vor, dass die Kinder 2-3 ganze Kartoffeln verspeisen.

Nach dem Frühstück haben die Erzieherinnen ein Pogramm für die Kinder. Sie haben heute den Kindern geholfen Burgen aus Schnee oder Schneemänner zu bauen. Mit Schaufel und Eimer kann man im Schnee viel bauen. Von Kuchen mit Kerzen von unseren kleinen Mädchen, bis zu einer Burg aus vielen Türmen von den Jungen. Die Mädchen haben jede Menge Kuchen gebacken, welche mit Zweigen als Kerzen verziert wurden. Die Jungen haben zusammen eine Burg gebaut, indem sie mit Schnee gefüllte Eimer herum gedreht haben. Die Burg wurde so groß, dass in der Mitte problemlos  ein Kind stehen konnte.  Einen Schneeball machen für einen Schneemann oder um diesen einfach in unserer Wasserrutsche rollen zu lassen, war auch ein sehr schönes Spiel. Selbst die Kleinen waren einige Zeit dabei, immer wieder neue und bessere Bälle zu rollen. Die Kinder waren aber am meisten von ihren Bauwerken eingenommen und waren die größte Zeit damit beschäftigt, diese Werke weiter auszubauen.  

Um 12.30 Uhr werden schon einige unserer Kinder abgeholt, während noch einige bei uns zum Mittagessen bleiben. Vor dem Mittagessen wird für die Kinder, welche zum Essen bleiben, eine Geschichte gelesen. Damit wird die Zeit verbracht bis das Mittagessen eintrifft.  

Bevor jedoch einige gehen wird ein Schlusskreis gemacht, in dem meisten gesungen oder noch ein kleines Spiel gespielt wird. Die Kinder dürfen auch sagen was sie an dem heutigen Tag schön fanden. Mit einem Dankeschön und bis morgen verabschieden sich die Kinder von einander.

 

 FÖJ-Praktikantin Christine Weidlich

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